WIEDER WOLLEN

Ein Buch über Verlust, Angst, Neuanfänge – und darüber, wieder etwas vom Leben zu wollen.

Ich hatte mal ein Leben. Kein perfektes. Aber eins, das ich kannte. Zuhause. Hund. Alltag. Arbeit. Pläne. Menschen. Der ganze Bums, den man irgendwann für sicher hält. War er nicht. Dann kamen Trennung. Verlust. Depression. Angst. Und irgendwann war nicht nur mein altes Leben weg. Ich irgendwie auch. Vor allem der Teil, der noch eine Antwort auf diese verdammt einfache Frage hatte:

Was willst du eigentlich?

Keine Ahnung. Nicht dieses „Pizza oder Pommes?“-Keine-Ahnung. Sondern: Keine. Verdammte. Ahnung. Keine großen Pläne. Kein „In fünf Jahren sehe ich mich …“. In fünf Jahren? Alter. Ich hatte teilweise genug damit zu tun, mir den nächsten Dienstag vorzustellen.

Dieses Buch erzählt davon, wie man ein Leben verlieren kann.

Und davon, was passiert, wenn man aufhört, den alten Scheiß unbedingt zurückhaben zu wollen. Wenn man losgeht. Trotz Angst. Trotz Chaos. Trotz fehlendem Plan. Wenn man Dinge ausprobiert. Auf die Fresse fliegt. Menschen trifft. Wieder lacht. Wieder Pläne macht. Und irgendwann merkt: Das neue Leben ist nicht perfekt. Aber es ist meins. Und verdammt. Vielleicht ist das viel besser.