NEWSLETTER

In diesem Newsletter geht es um Geschichten. Um Orte. Um Menschen. Um mich. Was schon riskant genug ist. Ich schreibe über das, was zu Hause und unterwegs passiert. Im Café. Im Zug. Im Supermarkt. In Dörfern, in denen jeder alles weiß, aber keiner gefragt wurde. Über Gespräche, die mit „Na?“ beginnen und zehn Minuten später mit Krankheit, Wetter, Rente und Schwiegermüttern weitergehen. Also im Grunde bei den vier apokalyptischen Reitern des deutschen Smalltalks. Es geht um Nachmittage, um Erinnerungen, um seltsame Begegnungen, um das Älterwerden, um Kaffee, um diese kleinen Szenen, die man erst übersieht und später nicht mehr loswird. Und manchmal geht es auch um die große Frage, warum man als erwachsener Mensch immer noch so oft dasitzt und denkt: Ich müsste eigentlich wissen, was ich tue. Muss man offenbar nicht. Sehr beruhigend. Auch ein bisschen enttäuschend

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