Manuskript
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Was passiert wenn wir sterben? Was passiert dann?
Wir erinnern uns. An alles. Und durch die Erinnerung finden wir nach Hause.

Mein erster Roman

Ist es nicht so, dass die schönsten Geschichten damit beginnen, dass jemand sich auf den Weg macht um sein Glück zu finden? Aber was wäre, wenn eine Geschichte damit beginnt, dass jemand sein Glück verloren hat? Was wäre, wenn jemand eine Person trifft, die er nie treffen wollte und beide dann erkennen, dass sie einander mehr brauchen, als sie gedacht hatten? Was wäre dann? Gäbe das eine schöne Geschichte?

Zweitausendzwanzig. Ein Jahr, in dem ich mich die meiste Zeit blind durch das Leben tasten musste. Immer wieder gab es Punkte auf die ich zuging, kurz stoppte und feststellen musste, dass die Zeit sie einfach gelöscht hatte. Festgeschriebene Termine verschwanden ohne mein Zutun und manchmal blieb am Ende nur Ratlosigkeit übrig. Doch manchmal traten neue Punkte auf. Punkte, mit denen ich nicht gerechnet hatte und die hin und wieder wie ein Silberstreif am dunklen Horizont erschienen. In der Zwischenzeit, über den Frühling, den Sommer und den Herbst hinweg, verlor ich mich im Schreiben und fand zwischen den Worten, die im Ganzen betrachtet eine Geschichte darstellen, Hoffnung.

Doch die Jahreszeiten dieses Jahres zogen dahin und mit ihnen alles, was an Überlegungen und Notizen übriggeblieben war. Diese Geschichte hatte Fehler. Sie war zu Ende erzählt und hinterließ dennoch Lücken und Fragezeichen. Das gefiel mir nicht. Nicht wirklich. Und so brannten die ersten Manuskripte im Feuer und übrig blieben leere Notizbücher mit unbeschriebenen Seiten. Erst im Januar 2022 nahm ich meinen Füllfederhalter und begann erneut an jeder Geschichte zu schreiben, die mir in den Jahren davor immer wieder Hoffnung schenkte.

Worum geht es?

Ich möchte nicht viel verraten, nicht zu viel Preis geben. Damit werde ich warten. Doch einen kleinen Einblick möchte ich dennoch geben. Es geht um Freundschaft, um Vertrauen und Hoffnung. Es geht um Trauer, Schmerz, Verlust. Es ist eine Geschichte, die das Leben vom Leben erzählt. Eine Geschichte, die zeigen soll, dass das Einzige, was wirklich zählt, der Augenblick ist. Einfach, weil wir selbst nie mehr als diesen Augenblick wirklich besitzen werden.

Es geht um einen jungen Mann, der sich im Lauf der Zeit selbst verliert. Ein junger Mann, der von Verlust geplagt und vom Schmerz gepeinigt ist. So sehr, dass er, aus seiner Sicht heraus, keinen Ausweg findet. Gerade in dem Augenblick, in dem die Dunkelheit, die Trauer und der Schmerz ihn vollkommen im Griff haben, trifft er auf einen Menschen, den er eigentlich nie treffen wollte. Und die beiden erkennen langsam, dass sie sich gegenseitig mehr brauchen, als sie selbst je gedacht hätten.

Mein Roman in aktuellen Zahlen

Stand Februar 2022

15.100

Worte

92.555

Zeichen

76

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